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Gustave Eiffel – Voyages Scolaires
Gustave Eiffel 2014-07-08T07:35:03+00:00

 

Gustave Eiffel (15.02.1832 bis 27.12.1923)

Allgemeine Informationen

1866 : Gründung seines Unternehmens zusammen mit Théophile Seyrig mit dem er verschiedene Stahlbauprojekte verwirklichte (z.B. Brücken in Europa, Bolivien, Peru & Ägypten, meist für die Eisenbahn)

1877 : Fertigstellung der Maria Pia Brücke in Porto

1889 : Fertigstellung des Eiffelturmes

1890 : Auftrag für 10 Schleusen des Panamakanals

1923 : Tod in Paris

img-1img-2Auch das stählerne ‘Innenleben’ der Freiheitsstatue stammt aus der Firma Eiffels.

Seine bekanntesten Werke

Der Eiffelturm

Der Eiffelturm ist bis heute das Merkmal von Paris, und das größte Bauwerk von Gustave Eiffel. Es wurde im Jahre 1889 fertiggestellt. Seit der Eröffnung wurden bereits 250 Millionen Besucher gezählt, jährlich ca. 7 Millionen. Der Turm besteht aus 18000 metallischen Einzelteilen und wiegt insgesamt 10000 Tonnen. Der Eiffelturm kann heute per Treppe bestiegen werden, oder mithilfe des Aufzugs. Es gibt drei verschiedene Plattformen.

img-3Der Eiffelturm während des Baus (1888)

Galerie des machines

Es wurden insgesamt drei Ausstellungspavillons aus Eisen und Glas errichtet, die anlässlich der Pariser Weltausstellungen auf dem Marsfeld am Ufer der Seine entstanden. Die Maschinenhalle aus dem Jahre 1867 wurde von Gustave Eiffel fertiggestellt. Die Halle hatte einen rechteckigen Grundriss und gliederte sich in ein breites Hauptschiff und zwei schmale Seitenschiffe. Damit übertraf die „Galerie des Machines“ alle damals vorstellbaren Ausmaße eines stützenfrei überspannten Raumes. Dieses enorme Bauwerk von Gustave Eiffel galt als Durchbruch seiner Werke. Allerdings wurde diese Halle im Jahr 1910 demontiert.

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Ponte Maria Pia

Die königliche Eisenbahngesellschaft von Portugal hatte 1875 die Überbrückung des Douro-Tals ausgeschrieben. Der Auftrag wurde dem Unternehmen Eiffel erteilt, da das Projekt mit dem Entwurf von Seyrig nur knapp ein Drittel (1.200.000 Francs) des teuersten Konkurrenzentwurfs kosten sollte. Wegen des großen Preisunterschiedes hatte man jedoch Zweifel an der Seriosität von Eiffels Angebot. Daher ließ man den Entwurf vor der Vergabe des Auftrages zusätzlich durch eine unabhängige Kontrollkommission überprüfen. Die Brücke wurde dann von Gustave Eiffel und Théophile Seyrig geplant und von 1875 bis 1877 gebaut. Am 31. Oktober 1877 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen, und am 4. November 1877 die Brücke feierlich vom portugiesischen Königspaar Luís I. und seiner Gattin Maria Pia eingeweiht. Noch heute trägt die Brücke den Namen dieser Königin. Gut eingefügt in die großartige Landschaft, wurde sie zu einem Wahrzeichen der Stadt Porto.

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Die Maria-Pia-Brücke besteht aus einem Zweigelenk-Bogen aus Metall, der eine Metallfahrbahn trägt. Die Gesamtlänge der schmiedeeisernen Bogenbrücke beträgt 352 m, die doppelgleisige Eisenbahnstrecke auf ihrem Überbau verläuft 61,20 m über dem Wasser des Douro. Der Mittelbogen war mit einer Spannweite von 160 m zum Zeitpunkt der Eröffnung 1877 der größte seiner Art. Das Gewicht der Brücke beträgt 1.450t.

Sonstige Informationen

Gustave Eiffel baute 1881 bis 1884 in ähnlicher Bauart den doppelt so hohen Garabit-Viadukt bei Saint-Flour (Frankreich).

Die Ponte Maria Pia wurde 1990 von der American Society of Civil Engineers in die List of Historic Civil Engineering Landmarks aufgenommen.

Die Brücke wird sehr oft mit der im Zentrum der Stadt liegenden zweistöckigen Ponte Dom Luís I. verwechselt, über deren oberen Etage heute die neue Metrolinie des Stadtverkehrs fährt.

Fotos des jetzigen Zustandes

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Ponte Dom Luís I

Die Ponte Dom Luís I ist eine Bogenbrücke über dem Douro, die in Portugal die Städte Porto und Vila Nova de Gaia verbindet.

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Die Brücke hat zwei Ebenen: Oberhalb des Bogens führt sie auf zwei Spuren Straßenbahnverkehr, auf der unteren Ebene bildet sie eine Straßenverbindung. Die untere Ebene verbindet die Bogen-Endpunkte und hängt an der Eisenbahnbrücke. Beide Ebenen sind für Fußgänger begehbar.

Gewinner der Ausschreibung war das belgische Unternehmen Société de Willebroeck, basierend auf den Plänen des Ingenieurs Théophile Seyrig. Seyrig hatte bereits mit Gustave Eiffel die 500 m weiter flussaufwärts gelegene Brücke Ponte Maria Pia von 1875 bis 1877 gebaut.

Die Brücke wurde am 31. Oktober 1886 von König Ludwig I. von Portugal (Dom Luís), dessen Namen sie trägt, eingeweiht. Sie gehört zum Gebiet der historischen Altstadt Portos und daher auch seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Länge: 385,25 Meter

Gewicht: 3045 Tonnen

Bogenmaß beträgt 172 m Breite und 44,6 m Höhe

Architektur und Baustil

Die vier obigen Bauwerke zählen zu den wichtigsten die unter der Leitung von Gustave Eiffel gebaut wurden. Anhand der Architektur lassen sich sehr gut die Merkmale seiner Bauwerke feststellen.

Ein Hauptmerkmal ist der Eisenskelettbau. Gustave Eiffel war einer der Vorreiter des Eisenskelettbaus. Der Eisenskelettbau fängt durch seine Verstrebungen sowohl Druck als auch Seitenschub und Windknickung auf.

Dieser Baustil erlaubte es Gustave Eiffel große Bauhöhen und weit vorragende Decken wie zum Beispiel beim Brückenbau. Das beste Beispiel hierfür ist der Eiffelturm mit seiner Höhe von 324m. Ein weiterer Vorteil des Eisenskelettbaus ist die Zeitersparnis und die damit verbundenen Kosten. Durch seine Affinität gegenüber Eisenkonstrukten wurde er oft als Eisenzauberer bezeichnet.

Fragen zu Gustave Eifel (An Ort und Stelle zu beantworten)

Auf unserer Reise nach Porto, machten wir uns auf die Suche nach der Ponte Dom Luis I.
Wir haben einige Fotos gemacht:

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Diese Brücke ist wie es bei Gustave Eiffels Werken üblich ist, nahezu komplett aus Eisen.

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Dies ist die Aussicht welche nach dem Erreichen der oberen Etage der Brücke zu sehen ist.

Quellen von Informationen und Bildern

www.bernd-nebel.de

www.wikipedia.de